April 6, 2021

CBD gegen Kopfschmerzen

Von Ioannes

Hallo und willkomen auf pflege-thematik. Kopfschmerzen aller Art quälen rund 70% der deutschen Bevölkerung. Diese Schmerzen können chronisch oder vorübergehend sein und in den meisten Fällen sind sie unerträglich. Insbesondere Menschen mit einem chronischen Verlauf suchen immer wieder verzweifelt nach einer Lösung. Immer öfters berichten Menschen, dass ihnen der Einsatz von CBD gegen die Kopfschmerzen geholfen hat.

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CBD gegen Kopfschmerzen mit CBD Öl.
Die beliebteste Anwendungsform gegen Kopfschmerzen ist Cannabidiol in Form von Öl. (Bildquelle: unsplash.com/Elsa Olafsson)

Ich bin Fachkraft für Altenpflege und schreibe hier über verschiedene medizinische und pflegerische Themen. Das heutige Thema CBD gegen Kopfschmerzen ist für mich auch besonders interessant, da ich auch ab und an CBD nehme, um besser einschlafen zu können. Für alle meine Artikel nutze ich Sekundärliteratur, damit sie in wissenschaftliches Fundament haben. Viel Spaß beim Lesen!

Kopfschmerzen Definition

Zu Kopfschmerzen zählen jegliche Schmerzwahrnehmung im Bereich des Kopfes, die Schmerzart spielt hierfür keine Rolle. Oftmals entstehen Kopfschmerzen durch eine Reizung der Blutgefäße im Gehirn, aber auch Reizungen der Gehirnnerven kann zu Kopfschmerzen führen.

Welche Art von Kopfschmerzen gibt es?

Es gibt genau drei Arten von Kopfschmerzen, und zwar die primären Kopfschmerzen, die sekundären Kopfschmerzen und undefinierbaren Kopfschmerzen, in den folgenden Absätzen erfährst du mehr dazu.

Primäre Kopfschmerzen

Hierbei handelt es sich um Kopfschmerzen, bei denen der Kopfschmerz als primäre Grund für die Beschwerden gesehen wird. Das bedeutet der Kopfschmerz wird als eigenständige Krankheit angesehen und taucht nicht als Folge einer anderen Krankheit auf. Zu dieser Art von Kopfschmerzen zählen die Migräne, der Cluster-Kopfschmerz, der Spannungskopfschmerz und viele weitere Arten.

Sekundäre Kopfschmerzen

Hier tritt der Kopfschmerz immer als Folge einer anderen Erkrankung auf, dies kann beispielsweise im Rahmen einer Erkältung passieren. Diese Kopfschmerzen können somit auch nicht chronisch werden und klingen meistens mit Ende der Ersterkrankung auch wieder ab. Oftmals fühlen sich solche Kopfschmerzen ähnlich wie die Arten der primären Kopfschmerzen an.

Undefinierte Kopfschmerzen

Hierzu gehören alle Kopfschmerzen, die nicht in die primäre oder sekundäre Gruppe passen. Diese Schmerzen entstehen häufig durch ein Zusammenwirken verschiedener Faktoren, oftmals treten sie plötzlich auf und fühlen sich sehr stechend an. Oftmals sind diese Kopfschmerzen Folgen von neuronalen Verletzungen und können einen Menschen über Jahre hinweg begleiten.

Welche Ursachen für Kopfschmerzen gibt es?

Auch bei den Ursachen muss wieder zwischen primären und sekundären Kopfschmerzen unterschieden werden:

Ursachen für primäre Kopfschmerzen

Die Ursachen für primäre Kopfschmerzen sind noch nicht richtig erforscht, allerdings sind sich Wissenschaftler einig, dass es für primäre Kopfschmerzen in den meisten Fällen eine genetische Veranlagung geben muss. Denn ein Großteil der Betroffenen hat nahe Verwandte, die auch an primären Kopfschmerzen leidet.

Ursachen für sekundäre Kopfschmerzen

Bei den sekundären Kopfschmerzen muss immer eine Ersterkrankung vorliegen, welche für den Kopfschmerz verantwortlich ist. Diese Krankheiten sind sehr häufig Auslöser für sekundäres Kopfweh:

  • Verletzungen der Halswirbelsäule
  • Tumor im Kopf oder Halsbereich
  • Nebenwirkungen von Medikamenten
  • Drogenmissbrauch
  • Verschiedene Infektionskrankheiten (z.B. Meningitis)
  • Erkrankungen im H-N-O Bereich

Normalerweise verschwinden die sekundären Kopfschmerzen auch wieder, wenn die auslösende Krankheit besiegt wurde.

Was ist CBD (Cannabidiol) überhaupt?

Bevor ich auf die Wirkung von CBD gegen Kopfschmerzen eingehe, möchte ich kurz erklären, was CBD überhaupt ist. CBD wird aus der weiblichen Cannabis-Pflanze gewonnen. Jetzt denkst du dir bestimmt, halt mal ich will mich nicht berauschen, sondern meine Kopfschmerzen lindern. Ich kann dich beruhigen! Cannabidiol wirkt in keinster Weise berauschend.

Denn der THC-Anteil, welcher für das High bei Cannabiskonsum verantwortlich ist, ist dermaßen gering, dass du keinen berauschenden Effekt davon bekommen kannst. Du musst dir das wie bei einem alkoholfreien Bier vorstellen, hier ist auch eine kleine Menge an Alkohol enthalten, allerdings so wenig, dass dein Körper diesen sofort abbauen kann.

Der Wirkstoff CBD (Cannabidiol) ist der Anteil in der Hanfpflanze, welcher für die Schmerzlinderung, körperliche Entspannung und für die Hemmung von Entzündungen verantwortlich ist. Deshalb weisen medizinische Cannabissorten immer auch einen sehr hohen Cannabidiol-Gehalt auf.

CBD ist also ein nicht berauschender Wirkstoff aus der Hanfpflanze, welcher gegen Krankheiten und Unruhen eingesetzt werden kann. Es gibt CBD in Form von Marihuana-Blüten, Haschisch und Ölen und anderen Produkten.

CBD vs. THC, wo liegt der Unterschied?

Obwohl beide Wirkstoffe zu den Cannabinoiden zählen, gibt es einen immensen Unterschied in der Wirkungsweise der beiden Stoffe. THC ist eindeutig der bekannteste Wirkstoff der Cannabispflanze und somit auch der am meisten erforschte, ebenfalls ist das THC für den Rausch zuständig. Von CBD hingegen entsteht kein Rausch, dabei unterscheiden sich beide Wirkstoffe nur durch ein kleines Atom.

Wie bereits erwähnt, wirkt THC berauschend und psychoaktiv, somit ist es für den typischen High-Zustand verantwortlich, den man normalerweise von Cannabis erwartet. Zwar wirken beide Wirkstoffe über das Endocannabinoidesystem in unserem Körper auf uns, allerdings ist die Wirkweise von CBD völlig unterschiedlich zu der von THC.

Denn CBD wirkt in keinster Art und Weise berauschend auf den Menschen, vielmehr wirkt es entspannend auf den Körper und hat einen positiven Effekt auf Entspannung der Muskeln, da es den Muskeltonus etwas herabsetzen kann. Ein psychoaktive Wirkung und eine Art Rausch ist beim CBD nicht zu erwarten, genau deshalb ist es ja auch für Privatpersonen legal.

CBD Anwendung

CBD kann auf drei verschiedene Art und Weisen eingenommen werden, und zwar in Liquid-Form und als Tee bei diesem beiden Anwendungen wird der Wirkstoff über die Magenschleimhaut ins Blut transportiert und gelangt somit in das Cannabinoide-System des Körpers.

Eine andere Anwendung erfolgt über die Lunge, hier wird das CBD in Form und Pollum oder Blüten entweder geraucht, oder verdampft. Dadurch gelangt der Wirkstoff auch in die Blutbahn und kann seine Wirkung entfalten.

Wie hilft mir CBD gegen Schmerzen und Kopfweh?

Mehrere Studien haben belegt, dass CBD schmerzlindernd wirkt, ebenfalls verringert der Einsatz von CBD auch ein Druckgefühl und wirkt entspannend auf Menschen. Forscher gehen davon aus, dass CBD an den Rezeptoren andockt, welche für die Schmerzsignale verantwortlich sind. Dort hemmt, oder unterbindet der Wirkstoff sogar die Weiterleitung dieser Schmerzsignale.

Verschiedene Studien mit Menschen die an schweren Krankheiten litten, haben ergeben, dass Cannabidiol schmerzlindernd wirkt. In diesen Studien waren Menschen mit Krebs, Migräne, Kopfschmerzen und weiteren Erkrankungen beteiligt, hier wurde die schmerzlindernde Wirkung nachgewiesen, teilweise verspürten die Patienten bis zu 30% weniger Schmerzen bei einer Behandlung mit CBD. Somit kann Cannabidiol gegen Kopfschmerzen helfen, aber auch gegen andere Krankheiten.

Cannabis gegen Migräne

Kleinere Studien haben angegeben, dass insbesondere Cluster- und Migränekopfschmerzen gut mit medizinischem Cannabis behandelt werden können. Rund 145 Migräne-Patienten gaben an, dass sie durch die Medikation von Cannabis ungefähr 50% weniger Migräneattacken erlitten haben als vorher. Die Sorten von Cannabis enthielten viel CBD sowie auch viel THC. Somit kann medizinisches Cannabis anscheinend gegen Migräne-Attacken helfen, insbesondere die Sorten mit einem hohen CBD-Anteil und einem hohen THC-Anteil haben positive erste Ergebnisse geliefert.

Bei diesen Studien handelte es sich zwar um medizinisches Cannabis, allerdings haben die erfolgversprechenden Sorten einen hohen CBD-Anteil vorgewiesen. Somit kann behauptet werden, dass ein hoher CBD-Anteil oder CBD an sich die Möglichkeit bietet, Clusterkopfschmerzen oder Migräne zu therapieren.

Hilft CBD gegen alle Kopfschmerz-Arten?

Gegen diese Kopfschmerzarten wird CBD am häufigsten eingesetzt:

Leider gibt es hierzu noch zu wenige Studien, aber in einigen Studien wurde herausgefunden, dass medizinisches Cannabis mit einem sehr hohen CBD-Anteil effektiver gegen Cluster-Kopfschmerzen und Migräne war, als Sorten mit geringem Cannabidiol-Gehalt. Deshalb liegt die Vermutung nahe, dass CBD gegen viele verschiedene Formen von Kopfschmerzen hilft.

Was sagen Anwender zur Behandlung mit Cannabidiol?

Ich habe einige Foren für diese Antwort durchforstet und bin zu folgendem Ergebnis gekommen. Viele Nutzer waren der Meinung, dass CBD gegen Kopfschmerzen hilft. Allerdings verschwinden die Schmerzen nicht komplett und nicht dauerhaft. CBD wirkt also eher wie ein schmerzlinderndes Medikament und kann also nicht vorbeugend eingenommen werden.

Viele Konsumenten konnten anschließend noch von einem beruhigendem und krampflösendem Gefühl sprechen, dieses bringt zwar nichts gegen die Kopfschmerzen. Jedoch ist es förderlich für das allgemeine Wohlbefinden und somit lassen sich auch die Schmerzen besser ertragen. Die meisten Menschen nutzten CBD Öl.

Ich will CBD gegen Kopfschmerzen nehmen, mit welchen Nebenwirkungen muss ich rechnen?

In den meisten Fällen sind die Nebenwirkungen nur von kurzer Dauer und sie klingen innerhalb von ein paar Stunden wieder ab, wenn der Körper das CBD abgebaut hat. Hier ist eine Auflistung mit den gängigsten Nebenwirkungen für dich:

  • Mund trocknet aus: Der Mund kann sehr trocken werden nach dem Konsum, du solltest dann viel trinken.
  • Müdigkeit: Es kann sein, dass du dich down und müde fühlst, das ist normal da Cannabidiol beruhigend wirkt. Bitte nicht verwechseln mit einem High, mit Müdigkeit ist normale Müdigkeit ohne Bewusstseinsveränderungen gemeint.
  • Durchfall: Manche Menschen vertragen die orale Einnahme von CBD-Öl nicht, hier wirkt das Öl dann abführend.
  • Kein Hunger: Bei einigen Menschen kommt es zu einer Unterdrückung des Hungergefühls während der Wirkungszeit.
  • Niedriger Blutdruck: Einige Nutzer haben einen Abfall ihres Blutdrucks dokumentiert. Falls du Probleme mit deinem Blutdruck hast, kläre den Konsum von Cannabidiol-Produkten bitte mit deinem Arzt ab.

Nebenwirkungen Aufnahme durch die Lunge

Oftmals werden die Nebenwirkungen von der Einnahmeart des Cannabidiols verursacht, oder durch eine viel zu hohe Dosierung. Da es auch Blüten gibt, rauchen viele Menschen diese in einem Joint, oftmals werden diese mit Tabak ins Blättchen gedreht. Durch diese Kombination von Tabak und CBD kann es bei manchen Menschen zu Übelkeit und Müdigkeit kommen. Insbesondere dann, wenn man eigentlich nie raucht.

Nebenwirkungen zu hohe Dosis

Viele Nebenwirkungen entstehen auch, weil die Menschen nicht genau wissen, welche Dosierung für sie am besten geeignet ist. Durch eine zu hohe Dosis von Cannabidiol können alle beschriebenen Nebenwirkungen eintreten. Deshalb solltest du am Anfang mit einer geringen Dosis anfangen und schauen, wie dein Körper auf den Wirkstoff reagiert.

Nebenwirkungen durch mangelhafte Produkte

Zu Nebenwirkungen kann es auch kommen, wenn die Produkte von zweifelhaften Herstellern kommen. Dann können sich im Öl oder auf den Blüten Ablagerungen von Pestiziden, Lösungsmittel und andere chemische Produkte finden lassen. Deshalb solltest du immer bei einem Kauf im Internet überprüfen, wer der Hersteller ist.

Nebenwirkungen durch andere Medikamente

Insbesondere andere Downer wie Baldrian oder Arzneilavendel können in Kombination mit Cannabidiol unglaublich müde und benommen machen. Auch Medikamente für den Blutdruck können in manchen Fällen mit dem Hanf-Wirkstoff reagieren. Bitte hier immer den Hausarzt vorher fragen, ob die Einnahme in Ordnung ist.

CBD gegen Kopfschmerzen, welche Produkte eigenen sich am besten?

Prinzipiell solltest du gegen die Kopfschmerzen eher zu den Ölen oder Kapseln greifen, aber auch ein CBD-Tee kann dir Linderung verschaffen und du nimmst sogar noch Flüssigkeit auf. Von Blüten und Pollum würde ich dir eher abraten, es sei denn du bist schon Raucher und deine Lunge und Körper sind diese Wirkstoffaufnahme ohnehin schon gewöhnt.

CBD gegen Kopfschmerzen, hier hilft CBD Tee.
Cannabidiol-Tee kann sehr beruhigend und schmerzlindernd wirken, allerdings muss er richtig dosiert werden.(Bildquelle: unsplash.com/Kimzey Nanney)

Wie soll ich die CBD-Produkte richtig dosieren?

CBD-Tee:Hier gilt die Faustregel pro 250 ml Wasser ungefähr einen Teelöffel Hanftee hinzugeben.
CBD-Öl:Bei den meisten Anbietern heißt es 3 mal täglich 2-3 Tropfen pro Einnahme.
CBD-Kapseln:Bei den Kapseln bitte immer auf die Verpackung schauen, dort findet ihr Infos dazu.

Darf ich CBD in Deutschland selbst anbauen?

Zwar ist der Kauf von CBD-Produkten in Deutschland legal, allerdings ist der Anbau von CBD-Pflanzen für Privatpersonen streng verboten. Hier können empfindliche strafrechtliche Konsequenzen drohen, denn der Anbau von Nutzhanfpflanzen wie CBD ist nur speziellen Betrieben gestattet. Diese verfügen über eine Genehmigung, um den CBD-Hanf anzubauen. Denn die Pflanzen müssen nachweislich einen THC-Gehalt von unter 0,2% nachweisen, andernfalls könnten sie berauschend wirken.

Dürfen Privatpersonen CBD-Produkte kaufen?

Hier muss nach den verschiedenen Arten der Produkte unterschieden werden.

CBD-Öl in Deutschland

CBD-Öl ist definitiv legal in Deutschland, wenn es einen THC-Wert von unter 0,2% aufweist. Alle Produkte auf dem deutschen Markt halten sich an diese Bestimmungen, somit besteht keine Gefahr auf strafrechtliche Konsequenzen.

CBD-Blüten in Deutschland

Der Kauf der Blüten ist in Deutschland eine gesetzliche Grauzone, obwohl sie mittlerweile überall zu erwerben sind. Teilweise werden sie sogar von Kiosken vertrieben. Laut EU-Gesetz ist der Vertrieb von Blüten mit einem THC-Gehalt unter 0,2% legal, denn die EU hat festgelegt, dass es sich bei CBD um keinen Suchtstoff handelt.

CBD-Tees in Deutschland

CBD-Tees dürfen ganz normal als Lebensmittel angeboten werden, auch hier brauchst du dir keine Sorge um strafrechtliche Konsequenzen machen. Hier muss der Hersteller jedoch auch einen THC-Gehalt von unter 0,2% gewährleisten. Achte bei jedem Produkt darauf, dass der THC-Gehalt unter diesem Grenzwert liegt.

Welche Vor- und Nachteile hat eine Behandlung mit CBD gegen Kopfschmerzen?

Pros
  • Ist ein pflanzlicher Wirkstoff
  • Ist rezeptfrei
  • Es gibt mehrere Einnahmeformen
  • Studien haben Wirksamkeit bestätigt
Cons
  • Studienlage ist noch sehr dünn, es gibt keine Langzeitstudien
  • Kann Wechselwirkung mit Medikamenten verursachen
  • Dosierung muss stimmen, sonst kann es zu Nebenwirkungen kommen

Frage: Wie steht ihr zur Behandlung mit Cannabidiol gegen Kopfschmerzen?

Quellen

  1. Russo B: Cannabinoids in the management of difficult to treat pain, Onlinequelle:https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2503660/
  2. Förderreuther S: Cannbinoide gegen Kopfschmerzen?, Onlinequelle: https://link.springer.com/article/10.1007/s15006-018-0329-z
  3. Dr. Hutterer: Kopfschmerzen und Cannabis, Onlinequelle: https://www.leafly.de/kopfschmerzen-und-cannabis/
  4. Melcoulam R et al.: Cannabidiol – recent advances. Jerusalem 2007.
  5. Kreutzkamp B: Migräne – ein weiteres Indikationsgebiet für Cannabis? Onlinequelle: https://link.springer.com/content/pdf/10.1007/s00940-020-1796-8.pdf